Christliche Judenfeindlichkeit, Antisemitismus und Schoah. Warum der christliche Glaube sich ändern muss
| Vortrag und Gespräch |
Anmeldung möglich
| Kursnr. | 260508 |
| Beginn | Fr., 08.05.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Kursort | Langenargen, Kath. Gemeindehaus St. Martinus |
| Gebühr | Freiwilliger Beitrag willkommen |
| Veranstalter | Kath. Erwachsenenbildung Bodenseekreis in Kooperation mit der Seelsorgeeinheit Seegemeinden |
Kursbeschreibung
Jesus lebte und starb als gläubiger Jude. Seine Botschaft verblieb ganz im Rahmen des Judentums. Auch die Apostel, Paulus und die ersten Gemeinden, die Jesus als Messias verkündeten, waren und blieben Jüdinnen und Juden. Doch das Christentum profilierte seine Identität schon früh durch Herabwürdigung des Judentums, dem es die Existenzberechtigung absprach. Christliche Judenfeindlichkeit forderte im Verlauf der Kirchengeschichte ungezählte Opfer, bereitete rassistischem Antisemitismus den Boden und trägt Mitschuld an der Schoah. Notwendig ist die Revision christlichen Selbstverständnisses und ein konsequenter Verzicht auf Selbstvergewisserung zu Lasten Anderer.Prof. Dr. Andreas Benk lehrte am Ökumenischen Institut der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Zum Vortragsthema erschien sein Buch "Christentum, Antisemitismus und Schoah. Warum der christliche Glaube sich ändern muss".
Büchertisch vorhanden.
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Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
08.05.2026
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Langenargen, Katholisches Gemeindehaus St. Martinus
© David Benk
